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Spirituelle Übungen und Angebote

Singen von Bhajans
Puja in der Schule (BIPS)
Havan im Ashram
Yoga im Ashram

Singen von Bhajans (Lieder zur Verehrung Gottes)

Diese spirituellen Lieder in der Sanskritsprache sind eine der wirksamsten Arten der Gottesverehrung. Im Grunde kommt dies einer Meditation gleich, weil wir beim Bhajan-Singen ganz mit dem Singen und den Namen Gottes beschäftigt sind. Durch das hingebungsvolle Singen von Bhajans und die beständige Ausrichtung des Geistes auf den göttlichen Namen, können wir positive Veränderungen erfahren.

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Puja (Selbstreinigungsgebet)

Die Puja ist eine Selbstreinigung, die für den spirituellen Weg von großer Bedeutung ist. Dabei werden Gott Wasser, Blüten, Blätter und Früchte geopfert. Wasser bedeutet, unsere Tränen der Freude und des Leides zu opfern. Wir versprechen Gott, dass wir in Freude und Leid gleichmütig bleiben. Die Blüten sind Symbol unserer Liebe zu Gott, wir bemühen uns Gott in allem und in jedem Menschen zu sehen. Mit dem Opfer von Blättern, bitten wir Gott unseren Körper für den Dienst an den Mitmenschen anzunehmen. Mit den Früchten legen wir Gott das Ergebnis unserer Gedanken, Worte und Taten zu Füßen. Bzgl. unserer schlechten Eigenschaften bitten wir ihn um seine Hilfe, diese zu überwinden.

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Havan (Feuerzeremonie)

Bei der Feuerzeremonie werden bestimmte Stoffe zu speziellen Mantren (Gebetsformeln) den verschiedenen Gottesaspekten geopfert. Durch seine Funktion als Mittler und Verwandler dient Havan der Reinigung des Bewusstseins und der Atmosphäre. Deshalb können zusammen mit den Gaben, die rituell ins Feuer gegeben werden, auch Ego, Stress, Ängste oder bestimmte Eigenschaften abgegeben werden, um das Bewusstsein durch die alles reinigende Kraft des Feuers und der angerufenen feinstofflichen Wesenheiten positiv zu verändern.

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Yoga

Der Yoga, welcher im Ashram gelehrt wird, ist Hatha Yoga, bei dem das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist vor allem durch körperliche Übungen (Asanas sowie durch Atemübungen (Pranayamas) angestrebt wird. Hatha Yoga hat auf viele Menschen eine beruhigende, ausgleichende Wirkung und kann somit den Folgeerscheinungen von Stress entgegenwirken. Bei den Asanas werden Kraft, Flexibilität, Gleichgewichtssinn und Muskelausdauer trainiert. Der Körper wird in die Lage versetzt, die spirituellen Übungen in ausdauernder Weise zu absolvieren.

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Sonstiges

Mantren: Mantren sind Klangschwingungen, die uns mit einer höheren spirituellen Wirklichkeit verbinden. Mantra ist ein Wort der Sanskritsprache des alten Indiens, in der die ältesten Texte der Menschheit, die Veden, niedergeschrieben sind. Das Wort Mantra setzt sich aus den beiden Silben man und tra zusammen, die von manas und trajate abgeleitet sind, was so viel wie Geist und befreiend bedeutet.

Die vedische Philosophie sagt hierzu, dass der in den Dualitäten dieser Welt gefangene Geist die Ursache unserer Bindung an diese Welt ist. Sie geht davon aus, dass wir in unserem tiefsten Wesen eine unsterbliche spirituelle Seele sind, die sich in dieser Welt als eine Einheit von Geist, Intelligenz, Ego und physischem Körper inkarniert hat.

Ein Mantra besitzt genau diese Kraft, nämlich den Geist aus den materiellen Dualitäten zu befreien und das Bewusstsein auf die Gegenwart Gottes im Herzen zu richten. Das ist die direkte Bedeutung des Wortes Mantra.

Atemübungen: Die Atemübungen in Verbindung mit Mantra-Rezitation geben uns Energie, dadurch werden die Selbstheilungskräfte aktiviert. Durch die regelmäßigen Atemübungen erhält man den Körper gesund, sie sind ein Grundstein der Spiritualität.

Vegetarische Lebensweise: Sie ist auf dem spirituellen Weg unerlässlich.

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